Da bei uns Wildgerichte, vor allem zur Herbst- und Winterzeit ein Muss sind, dachte ich mir, ich könnte doch mal einen Rehbraten im Dutch Oven machen. Hatte dann das Glück, dass ich bei einem Jäger eine wunderschöne, bereits ausgelöste Rehkeule erstehen konnte. Das Fleisch war also gesichert, fehlte nur noch eine leckere Beilage. Und da kam ich auf die Idee, dass ich dieses mal keine der normalerweise bei uns üblichen Beilagen wie Knödel, Spätzle, etc. dazu machen werde, sondern die Gnocchi mit Steinpilzfüllung, von der Pastamanufaktur Zia Pina – und was soll ich sagen – Die Gnocchi waren eine hervorragende Wahl, sie haben perfekt zum Rehbraten gepasst und dieses Gericht, für uns, zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Kommen wir nun zu den Zutaten und der Zubereitung

Zutaten:

  • Butterschmalz zum Anbraten
  • 1,5 bis 2 Kilo Rehkeule, ohne Knochen
  • Wildgewürz nach Geschmack, z. B. „Wuiderer“ – Wildgewürz von Lucoma
  • 2 Karotten, geschält und kleingehäckselt
  • Mehl zum Bestäuben (dient der Bindung der Sauce)
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 Stück Sellerie, geschält und kleingehäckselt
  • 1 Stück Lauch, geputzt und kleingehäckselt
  • 800 ml Wildfond, gekauft oder selbstgemacht
  • Portwein nach Geschmack
  • 1 Soßenlebkuchen
  • Rotes Johannisbeergelee nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer
  • 500 g Steinpilz-Gnocchi von Zia Pina
  • Etwas Butter zum Wenden der Gnocchi

Zubereitung:

Grill auf 180 Grad vorheizen – Fleisch mit Wildgewürz bestreuen, Butterschmalz im Dutch Oven erhitzen und die Rehkeule darin von allen Seiten scharf anbraten. Rehkeule aus dem Dopf nehmen, Tomatenmark und kleingehäckseltes Wurzelgemüse in den Dutch Oven geben, scharf anbraten und mit Mehl bestäuben. Mit Portwein ablöschen, etwas einreduzieren lassen. Nach und nach Wildfond zugießen.

Soßenlebkuchen in etwas Portwein oder Fond aufweichen lassen und dann mit Hilfe eines Schneebesens in die Sauce einrühren. Mit Johannisbeergelee, Salz und Pfeffer abschmecken. Deckel aufsetzen und das Ganze gute 3 Stunden bei 150 bis 180 Grad schmoren lassen.

Deckel absetzen. Sauce gegebenenfalls nochmals abschmecken und eventuell (falls die Sauce zu dünn sein sollte) mit etwas dunklem Soßenbinder andicken.

Steinpilz-Gnocchi nach Packungsanweisung zubereiten, abgießen und in etwas geschmolzener Butter
wenden.

Viel Spaß beim Nachdopfen! 🙂

Ein herzliches Danke an unsere Autorin Martina.

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